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Herren Grossfeld – Spiel 10/11

Herren Grossfeld - Spiele 10 und 11

18.02.2026

Englische Wochen: Mixed Emotions

01.02.2026, Unterstammheim

Zürich Oberland Pumas – TSV Mörschwil Dragons 4:9 (1:2, 3:1; 0:5)
Tore für die Dragons: 8. P von Allmen (R. von Allmen) 0:1, 17. Possag (R. von Allmen) 1:2 (PP), 28. Stucki (P. von Allmen) 2:3 (PP), 35. Aggeler (R. von Allmen) 3:4 (PP), 42. Kellenberg (R. von Allmen) 4:5, 50. Schaflechner (Bühler) 4:6, 50. Ehrbar (R. von Allmen) 4:7, 55. Sutter 4:8, 60. Stucki (Possag) 4:9 (PP)

Mit breiter Brust und dem Selbstvertrauen aus erfrischend vielen Triumphen stiegen die Dragons mit hohen Erwartungen ins Duell mit den Zürich Oberland Pumas. Das Spiel wog jedoch während zwei Dritteln mehr hin und her, als sich dies die erfolgsverwöhnten Mörschwiler im Vorfeld ausgemalt hatten. Einzig einem effizienten Überzahlspiel – drei der ersten vier Treffer wurden im Powerplay erzielt, einer davon gar bei fünf gegen drei – war es zu verdanken, dass man nicht sogar in Rückstand geriet. Im letzten Spielabschnitt fanden die Bälle, welche zuvor am Gehäuse oder an gegnerischen Körpern abgeprallt waren, plötzlich fast im Minutentakt den Weg in die Maschen – exemplarisch hierfür steht der Gamewinner von Kellenberger, ein Hinterhaltsschuss mit gefühlten 5 km/h. Der Widerstand der zäh kämpfenden Pumas war irgendwann gebrochen und am Ende stand ein klarer 9:4 Sieg, welcher den engen Charakter des Spiels nur unzureichend widerspiegelte.

08.02.2026, Unterstammheim
TSV Mörschwil Dragons – UHC Tägerwilen 2:3 (0:0, 1:1; 1:1, 0:0) n.P.
Tore für die Dragons: 27. Stucki (Aggeler) 1:0, 48. Aggeler (R. von Allmen) 2:2
Penaltys: Possag (+), R. von Allmen (+), Stucki (-), Hauser (-), Zaugg (-)

In der darauffolgenden Partie – der dritten innerhalb von zwei Wochen und der zweiten am Stück im nicht gerade um die Ecke gelegenen Unterstammheim – stand den Dragons mit dem UHC Tägerwilen ein auf dem Papier machbarer Gegner gegenüber. Einer jedoch, welcher seine Hausaufgaben augenscheinlich gemacht hatte und mit einem Matchplan in die Begegnung stieg, der den Dragons so gar nicht behagte: tief stehen, die Räume eng machen, sich in jeden Schuss werfen und mit Kontern Nadelstiche setzen. Es sei den Mörschwilern zugutegehalten, dass sie insbesondere zu Spielbeginn etliche hochkarätige Chancen besassen, welche an einem anderen Tag wohl locker für einer frühen Vorentscheidung gereicht hätten. Aber entweder scheiterte man am eigenen Unvermögen, an den unzähligen Blöcken oder am mirakulös agierenden Tägerwiler Keeper. Zwischenzeitlich rannte man sogar einem Rückstand hinterher, konnte diesen jedoch wieder geradebiegen. Schlussendlich ging es in die Overtime und in die Penalty-Lotterie. Hier reüssierten zwar die beiden ersten Mörschwiler Schützen, in der Folge jedoch trafen nur noch die Tägerwiler. Grosser Jubel auf der einen, ungewohnter Frust auf der anderen Seite.

Rein tabellarisch hat sich die Situation für die Dragons nicht verändert. Der Abstand zum nächsten Verfolger im Kampf um Rang 2 ist sogar auf sieben Punkte angewachsen, so dass drei Punkte aus den verbleibenden drei Spielen bereits sicher zur Erreichung dieses Ziels ausreichen. Nichtsdestotrotz sollte dem Team nun klar sein, dass Erfolg kein Selbstläufer ist und man durchaus noch Raum für Verbesserungen hat.

Auf dem Programm steht als Nächstes die zweite und letzte Heimrunde der Saison. Gegen UH Appenzell würden sich die Dragons am 1. März um 14:30 extremst über zahlreiche Fans freuen.